Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 28.05.2009, 00:25   #9 (permalink)
Elisabeth68
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 21.04.2009
Beiträge: 2
Standard

Zitat:
Zitat von GiBi Beitrag anzeigen
Lehmputz in einer Aufbaustärke von ca 55 mm hat 2 wesentliche Vorteile: Speichermasse und Aufnahme/ Abgabe von (Luft-) Feuchtigkeit. Damit verbessern sich der Wärmeschutz im Sommer und die trockene Luft im Winter.

Wenn meine Bauherren nebst kreativen Ausbauwünschen auch noch etwas Geld hätten, würde ich das allen empfehlen.
Speichermasse ist mit den Holzweichfaserplatten und darauf 1cm Toneinlagenputz Putzstärke bereits ausreichend gegeben. Tonputz hat wegen seiner Reinheit ca. 50% mehr Tongehalt als herkömmlicher Lehmputz und kann pro m² 10Liter Wasser aufnehmen ohne sich zu verformen. Sooft wird und kann nicht geduscht werden, daß dies als Feuchtigkeitsspeicher nicht ausreicht.
Im Labor konnte ich sehen, wie nach 1Stunde duschen der Putz gerademal 2mm durchfeuchtet war.
Der große Vorteil liegt jedoch in der Verarbeitung:
Für eine Kundschaft (Fertighausanbieter in der Blauen Lagune bei Wien) im größten Fertighauspark Österreichs habe ich eine Berechnung zu seinem Standardausbau mit Installationsebene, gelber Wolle und Rigipsplatte gemacht. 3600€ Aufpreis für ein rein öko- und biologisches System - berechnet für sein Standardmusterhaus.
Dies beinhaltet die Holzweichfaserplatten und den Putz!
Also ist es nicht soviel teurer wie viele meinen.

lg aus Wien
Elisabeth
Elisabeth68 ist offline   Mit Zitat antworten