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  1. #1
    Neuer Benutzer
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    25.10.2008
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    8

    Standard Kosten für Haus

    Hallo zusammen,


    Ich überlege ein kleines Häuschen als Altersvorsorge zu bauen. Nicht als Kapitalanlage, sondern um mietfrei, ruhig und grün zu wohnen. Ursprünglich wollte ich eine Eigentumswohnung kaufen, aber ich finde einfach nichts mit Garten. Ich bin Single, möchte daran auch nichts ändern und bin alt genug, das auch zu wissen.

    Daher möchte ich:

    - ein kleines Häuschen (ca. 50 - 70qm)
    - am liebsten ein Bungalow (damit man im Alter keine Treppen steigen muss)
    - keine massive Ritterburg, die 1000 Jahre hält (Erben gibts nicht)
    - trotzdem keine Bruchbude, die über mir einstürzt, feuchte Wände oder sonstige größere Probleme
    - günstige Energiekosten
    - gutes Wohnklima
    - kein Keller (habe nicht so viel Zeug)
    - Optik: rechteckig, sachlich, ohne Schnickschnack
    - 2- 3 Zimmer, Bad, Küche, Heizungsraum
    - logischerweise einen möglichst günstigen Preis (ich habe noch andere Interessen, die ich im Leben verwirklichen möchte)

    Nun werde ich (wie vermutlich viele Häuslebauer, die ganz am Anfang stehen) von Begriffen nur so überschüttet: Massivhaus/Fertighaus, Holzständer- oder Holzrahmen, Ytong-Steine, individuelle Planung oder Typenhaus, vorgefertigte Module, die per Tieflader geliefert werden ...

    Die jeweiligen Anbieter wollen natürlich immer ihre eigenen Angebote an die Frau bringen und daher bekommt man einfach keine vernünftigen Auskünfte! Ich habe das Gefühl, man wird als Frass für die Haie betrachtet, wenn man sich nicht sehr genau auskennt.

    Ich weiss genau, was ich will! Aber leider bin ich keine Bauexpertin und weiss nicht, was dafür notwendig ist.

    Daher meine Frage: Was ist angesichts meiner Anforderungen tatsächlich notwendig? Wie lassen sich meine Vorstellungen am ehesten kostengünstig realisieren? Was brauche ich wirklich und was ist nur teuer und bringt nix?

    Nett wäre auch, wenn jemand angeben könnte, mit welchen Kosten man realistischerweise rechnen muss - je nach Bauweise etc. Also die Kosten nur fürs Häuschen, ohne Grundstück, aber mit Fundament und den gängigen Hausanschlüssen und Installationen (z.B. Elektro, Wasser, Abwasser, Heizung). Natürlich ohne Innenausstattung wie Parkett, Fliesen, Küche etc.. Das würde ich zu einem guten Teil selbst machen.

    Nachfragen können natürlich gerne gestellt werden, falls ich was wichtiges vergessen habe!

    Vielen Dank schon mal!





  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Hi Liale!
    Das ist natürlich wirklich schwer zu sagen, weil es immer drauf ankommt welches Material etc. Bei den heutigen Heizkosten wäre es sicher auch sinnvoll wenn es gut gedämmt ist und ein Niedrigenergiehaus ist. Kostet dann wohl ein bisschen mehr, aber dafür hat man weniger Heizkosten. Grundsätzlich bekommst du ein Fertighaus ab 150.000 Euro! Wenn du Leute kennst die dir beim bauen helfen, kriegst du auch schon was ab 50.000! Mir wäre die "Dämmung" das wichtigste, eben wegen der Heizkosten und wegen dem Lärmschutz

  3. #3
    Neuer Benutzer
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    22

    Standard

    Hi hatte hier ein ellenlanges Post..

    in Kürze:

    Kostenrelevant sind:
    - Haustyp
    - Baumaterial
    - Ausbaustandart
    - Landpreis
    - Anschlussgebühren (je nach Gemeinde, Unterschiede bis 20'000.-)

    Bautyp: Bungalow ist günstig
    Baumaterial: Backstein mit Aussenisolation ist billig (auch qualitativ), Einsteinmauerwerk (ca. 42 cm) ist günstig, Holzmodul ist nicht sehr günstig, wenn die Energiewerte stimmen sollen.
    Ausbaustandart: ein weites Feld. Bewährtes bewährt sich.

    Man sollte bei einem guten Konzept mit 120'000.- BKP 2 auskommen können. (Kommen Land, Gebühren, Plankosten und ev. Honorare hinzu)
    Wichtig: Realistischer KV plusminus 10% (SIA) vor Baubeginn!

    Gruss GiBi

  4. #4
    Neuer Benutzer
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    29

    Standard Hausbaukosten realistisch einschätzen

    es ist sinnvoll wenn man eher zuviel als zuwenig einplant, denn es kommt immer anders als man denkt. Daher sollte man immer ein paar Tausender auf der Seite behalten für Extras. Das kann eine Sauna sein oder bei einem gebrauchten Haus eine extra Ausgabe weil noch was renoviert werden muss. Denn was man nicht gleich machen lässt das ärgert einen sehr lange.

  5. #5
    Neuer Benutzer
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    Standard unvorhergesehenes, reserve und kässeli für schönes

    beim umbauen wichtiger, als beim neubau, weil beim umbau extrem alles anders kommt, als erwartet.
    beim umbau muss man mindestens mit 10% reserven (nicht sonderwünsche bauherr sondern zB. regierapporte) und 10% unvorhergesehenem (zB. hausschwamm, brüchiges mauerwerk, nicht tragfähige decken, etc.) rechnen.
    beim neubau lässt sich das besser einschätzen, wenn ein profi das macht: geologie und aushub können probleme machen
    terminprobleme beim aufrichten /wetter
    bauen im winter/ kälte

    daneben brauchts natürlich noch ein kässeli für schönes und spezielles, wenn man das noch vermag, denn die meisten gehen schon bei der grundausstattung ans limit.. doch das wär natürlich ideal.

  6. #6
    Neuer Benutzer
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    24

    Standard

    Hi,
    wenn es um die Kosten für den Bau geht da lässt du dir am besten ein Angebot von einer Baufirma machen. Das teuerste ist leider meist das Grundstück, da kommt es auf die Lage und den Ort an wo du hin willst. Am billigsten ist es auf dem Dorf zu bauen, dafür musst du aber weiter zu Arbeit fahren.

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