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Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1
    Neuer Benutzer
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    25.02.2010
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    5

    Frage Was darf ein Kubikmeter Wohnraum kosten?

    Vor einiger Zeit habe ich nach durchschnittlichen Kubaturpreisen gefragt und Hinweise auf zwei Statistiken bekommen. Aus denen werde ich aber nicht recht schlau. Uns hatte man gesagt, dass in der Regiobn Brugg bei durchschnittlichem Ausbaustandard ein Kubikmeter ca. 550,- CHF kosten dürfe bei gehobenem ca. 650,- (ohne Kosten für's Land)
    Wir haben uns dann die Kubikmeterzahle des Hauses, das wir bauen wollen ausrechnen lassen - nach SIA 116 wären das 1685 Kubikmeter - und den Kaufpreis dadurch geteilt. Das Ergebnis war zuerst 1061 CHF und dann, nachdem wir abgesagt hatten, weil uns das viel zu teuer schien und die verkaufenden Parteien (wir haben ein Trio aus Verkäufer, Architekt und GU) nochmal "mit dem spitzen Bleistift" gerechnet haben - 797.92. Das sind zwar CHF 100'000 weniger aber immer noch weit entfernt von den Zahlen, die uns erfahrene Immobilienleute aus der Region genannt haben. Da uns die GU und der Architekt eigentlich einen seriösen Eindruck machen, wir aber immer noch im 6-stelligen Bereich auseinander sind frage ich mich, wen wir noch fragen könnten, um einen guten Entscheid treffen zu können. Wir könnten den Preis generell ja bezahlen aber wir wollen keinesfalls zu viel bezahlen und uns wie Milchkühe fühlen, vor allem, weil der jetzt angebotene Ausbaustandard in einigen Bereichen nicht gehoben ist.
    Wie würdet ihr vorgehen?





  2. #2
    Moderator Avatar von Hertweck
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    Standard

    Hallo,
    Den Statistiken nach (Ihr voriger Thread) käme man für Brugg auf einen m²-Preis von 5210,-CHF; wenn Sie die Wohnfläche (Hauptnutzfläche) kennen, können Sie umrechnen.
    Lassen Sie sich doch von etwa drei verschiedenen GU Offerten machen; der Markt gibt die Preise vor. Wenn drei Bieter etwa gleich liegen, wäre das der momentane Marktpreis für Ihr gewünschtes Haus.
    Man kann sein Wunschhaus jedenfalls nicht zurecht rechnen (lassen), das wäre für die Finanzierung fatal.

  3. #3
    Benutzer
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    41

    Standard

    Hallo,

    ja an Deiner Stelle wäre ich da auch sehr vorsichtig.... was das Trio hier machte.. ist schon sehr unseriös.. kein Unternehmer kann einfach und locker 100 000 Stutz im Preis runter gehen.. zumindest dann nicht, wenn er vorher exakt kalkuliert wurde... was hier aber wohl nicht der Fall war. Was Dich noch stutziger machen sollte.

    Vergleichbar wird es für Dich zudem nur, wenn Du selbst die Vorgaben erstellst und dich nicht auf deren Standardbeschrieben festlegen lässt. Diese passen eh nicht zu dem was Dir vermutlich vorschwebt, was dann wieder zu massiven Kostensteigerungen führen wird, inkl. dem GU-Zuschlag...von durchschnittlich 12-18% auf allfällige Änderungen.

    Mit den Vorgaben und Raumbuch lässt Du Dir die passenden Offerte rechnen. Falls Du ein totaler Laie bist, nimm Dir dazu die Hilfe eine Bauberaters in Anspruch, das rechnet sich sofort durch die passenden Einsparungen und das ausschliessen von Mängeln in der Vertragsgestaltung.

    Ich kenne aus meiner Praxis zurzeit keinen GU-Vertrag, welcher nicht massiv überarbeitet werden müsste, damit Dir das Gefühl "eine Milchkuh zu sein" erst gar nicht entsteht. Abgesehen davon, dass es auch noch entscheidend ist, ob Du ein Minergie..-Haus oder nach MukEn baust. Viele schreiben zwar nach Minergie zu bauen, wenn man sich dann aber die Details anschaut, dann fehlt da vieles...und Du selbst siehst es nicht. Es ist zu bedenken, dass der Minerige-Verein dieses nicht überprüft! Nur bei den Minergie-P Bauten wird dies gemacht.

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