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Alt 14.01.2008, 19:29   #1 (permalink)
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Standard Welches Material nehmen? Dämmung / Geräuschdämmung

Hallo, wende mich als neuling an euch um Rat zu holen. Wollen demnächst selber bauen bzw Ausbauhaus Kaufen. In der Vielzahl von Anbietern blickt man ja kaum durch. Möchte auf jedenfall Massiv. Mein Problem: Welcher Stein? Die mir bis jetzt am positivsten auffilen sind Ytong und Holzspanschalungsstein der naher mit Beton verfüllt wird wie bei B&S Bau. Andere schwören auf Ziegel.Meine Frage an euch:

1) Gibt es einen guten Kompromis zwischen guter Dämmung,gute Geräuschdämmung und einfache Verarbeitung?
2) Gibts probleme beim Verputzen, sprich extra Aufwand?
3) Was haltet ihr von diesem Verfüllen mit Beton?
4) Eurer Favorit-Stein? Warum?

Die Gespräche mit beiden Firmen kommen demnächst, vielleicht weiß ich dann schon mehr oder kann dann die richtigen fragen von euch dann stellen.
Danke für eure Hilfe !!!

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Alt 14.01.2008, 19:29   #2 (permalink)
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Standard Schälldämmung

1. Ytong ist was die die Schalldämmung an geht gar nicht so schlecht. Die Schallbrücken sind Fenster und Türen und die gibt es auch bei anderen Baustoffen!

2. Zum Ytongbausatz gibt es den speziellen Putz dazu. Aber auch andere Putze sind möglich, siehe Herstellerhinweis Putzhersteller.

3. Nix. Kleben mit Ytong ist einfach einfacher da nichts verfüllt werden muß, homogener Wandaufbau, keine Wärmebrücken duch verlaufenen Beton, einfacher herzustellen da kein Kran oder Betonpumpe erforderlich, Wandschlitze für Installationen sind einfacher zu bewerkstelligen, zum Bausatz gibt es auch Decken, die als Balken ganz einfach zu verlegen sind usw. .

4. Ist eh klar oder?
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Alt 14.01.2008, 19:29   #3 (permalink)
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Hallo, wir haben mit Yton gebaut und sind ganz zufrieden damit. Nachteil würde ich sagen ist, dass der Stein sehr weich ist, und daher schnell was an den Kanten oder beim Bohren rausbricht wenn man zu sehr drückt. Weiter braucht man spezial Dübel um was aufzuhängen, diese Dübel sind recht teuer. Der Stein zieht viel Wasser wenn er Nass wird und braucht lange zum Austrocknen. Man muss auch sehr gründlich Grundieren wenn man z.b. Putz auftragen will, weil der Stein ordendlich saugt. Vorteil wenn man Kabel verlegen will oder einen Durchbruch machen das ist sehr einfach, und der Wärmedämmwert ist super. Der Stein ist sehr leicht und man kann wegen des Klebens auch recht einfach was selbst machen. Ich habe auch schon gehört das Leute die Ausßenwände wegen des guten Wärmedämmwertes in Yton und die Innenwände dann in Kalksandstein o.ä. erstellt haben, da kann man dann im Innenraum mit einen festen Stein arbeiten.
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Alt 14.01.2008, 19:30   #4 (permalink)
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es gibt auch verschiedene (sogar recht viele) Putze, bei den keine Grundierung erforderlich ist. Beim Bausatz bekommt man auch den richtigen Putz dazu. Die speziellen Dübel braucht man für schwere Dinge, leichte Sachen halten auch mit normalen Dübeln.
Auch die neuen Ziegel saugen ebenfalls viel Wasser, hier sehe ich im direkten Vergleich keinen Nachteil.
Einen Mix mit KS würde ich als nachteilig sehen, hier kann es zu Putzrissenkommen. Wenn man die Wände verzahnt einbindet, sind auch die verschiedenen Steinformate zu berücksichtigen.
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Alt 14.01.2008, 19:31   #5 (permalink)
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Hallo und guten Abend,

Entscheidend sind für mich dabei noch andere Fragen:

Wo wollt Ihr bauen, da es von Gegend zu Gegend nicht alle Steintypen gibt, oder aber gewaltig Transportkosten entstehen. Z.B. In der Gegend um Neuwied und ca. 100-150 KM Umkreis ist der gepreßte Vulkanstein der Beste. Er zeichnet sich aus durch einen hervorragenden Kompromis aus Schallschutz und Wärmeschutz. Hierbei komme ich bei einem 30er Mauerwerk mit 6 cm Dämmung hin. Darüber gibt es Tabellen von den Herstellern z.B. Bisotherm. Für mich der beste Stein als Praktiker, denn alle Steine müssen in der 1. Schicht in Speiß gesetzt werden egal ob Yton, KS, Bisotherm oder Hochlochziegel. Alle weiteren Schichten können geklebt werden.

KS-Steine würde ich nicht empfehlen ebenso kein Beton. Zwar habt Ihr hierbei einen sehr guten Schallschutz, aber einen sehr schlechten Wärmeschutz. Ca. 16 - 20 cm Wärmedämmung nach neuerster Wärmeschutzverordnung.

Zu empfehlen sind auch Hochlochziegel. Durch Ihre vielen kleinen Luftkammern auch ein hervor -ragender Stein z.B. Wienerberger. Aber auch hier auf die Transportkosten achten.
Fazit: Geht zu einem Baustoffhändler Eurer Wahl und fragt welche Steine er führt. Laßt Euch ein Angebot erstellen und vergleicht.

Von Yton halte ich gar nichts. Das sind die Häuser wo ich mit einer Kettensäge einbrechen kann. Einfach keine Druckfestigkeit und kaum Schallschutz.

Zum Abschluß: Überlegt Euch bitte ob Ihr das Gebäude wirklich verputzen wollt. Denn mit einem Aussenputz versiegel ich das Mauerwerk. Ein Mauerwerk ist dazu da, Feuchtigkeit aus den Räumen aufzunehmen, nach und nach wieder abzugeben und überflüssige Feuchtigkeit nach aussen abzuleiten. Wenn die Fassade aber von aussen versiegelt ist, geht das nicht mehr. Schlechtes Raumklima und Fäulnisbildung. Da gibt es schon Studien der Uni Stuttgart, denn das sind die Baumängel von morgen.

Ich hoffe ich habe Euch jetzt nicht verunsichert, aber es ist wichtig für ein langes schadensfreies
Haus.
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Alt 14.01.2008, 19:31   #6 (permalink)
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Was bedeutet das für das Mauerwerk? Kein Putz? Kann da nicht so ganz folgen...
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