Anteil der Bausparsumme an der gesamten Finanzierung
Plant man eine gesamte Immobilienfinanzierung, sollte man vorab bedenken, welche Höhe der Bausparsummenanteil hierbei betragen soll.
Der klassische Fall besagt, dass eine Finanzierung nur zu einem minimalen Teil über einen Bausparvertrag verübt wird. Anders wären sonst die monatlichen Raten, die der Sparer für Tilgung und Zinsen aufbringen muss, zu hoch. Umstritten ist die Aussage einer sogenannten Faustregel, die besagt: Das die Finanzierung zu einem Drittel über die Bausparkasse laufen sollte. Doch sollte es aufgrund der hochmodernen Technik die die heutige Zeit zur Verfügung stellt, möglich sein, eine genauere Berechnung erfolgen zu lassen, da die Liquiditätsbelastung sonst zu hoch wäre.
Zuteilungsreife Bausparverträge sind besonders wichtig. Es hätte auch wenig Sinn, wenn man einen Bausparvertrag über eine lange Zeit besparen würde, wenn über Zeitpunkt und Höhe noch nichts auszusagen ist. Fraglich ist, ob ein Bauherr die durch die Auszahlung eines zuteilungsfähigen Vertrages entstehende hohe Mehrbelastung ohne Probleme tragen kann. Auf jeden Fall aber gehören Verträge die im Zuteilungsreifen Alter sind, eingesetzt.
Die Summe des Bauspardarlehens lässt sich errechnen, wenn man die Summe des tatsächlichen Sparguthabens von der Bausumme subtrahiert.
In der klassischen Variante ist es so, dass der Bausparer von der Bausumme 40 bis 50 Prozent ansparen muss, bevor er das Recht zur Auszahlung eines Darlehens für die restliche Bausparsumme erwirkt.