Erfolgt die Auszahlung des Bauspardarlehens, beginnt auch gleichzeitig die Darlehensphase. Wie hoch das Bauspardarlehen sein wird, lässt sich leicht dadurch ermitteln, dass man das schon angesparte Guthaben von der zu Beginn des Vertrages vereinbarten Bausparsumme abzieht. Nach der Zuteilung erfolgt meist eine 100-prozentige Auszahlung. Jedoch gibt es bei einigen Bausparverträgen die Disagio Variante. Hierbei wird unterhalb der Differenz ausgezahlt. Sinn macht es für Eigenheimer nicht mehr unbedingt, da es zukünftig keine steuerliche Berücksichtigung mehr erhält.
Auch eine Darlehensgebühr ist in der heutigen Zeit nicht mehr üblich. Dennoch gibt es einige einzelne Bausparkassen, die 2 Prozent dafür erheben. Die Art wie das Bauspardarlehen ausgestaltet wird, macht aus ihm ein Annuitätendarlehen.
Mit 7 bis 11 Jahren befindet sich das Darlehen in einem normalen Zeitraum. Ein sehr guter Vorteil ist, dass man während der gesamten Laufzeit mit einem festen Darlehenszins rechnen kann. Dies wiederum macht eine Kalkulation der anfallenden Kosten bei einer Auszahlung relativ einfach. Leider ist der Tilgungsanteil aufgrund der kurzen Laufzeit recht hoch.
Zur eigenen Sicherheit bestehen einige der Bausparkassen darauf, dass der Bausparer eine Restschuldversicherung abschließt. Gibt es beispielsweise noch offenstehende Tilgungsraten, werden diese mit der Versicherung abgedeckt. Allerdings muss man neben den Kosten wie Zinszahlungen und Tilgungsraten auch noch mit den Prämien für die Restschuldversicherung mit einberechnen.