Es gibt verschiedene Wege eine Decke zu konstruieren
Es werden verschiedene bauphysikalische Eigenschaften von einer Decke gefordert. Als erstes soll die Decke einen Brandschutz liefern. Bei gewöhnlichen Häusern hält die Decke einem Brand 30-60 Minuten stand. Zweitens ist die Decke so konzipiert, dass ein möglichst hoher Schallschutz entsteht. Dieser Schutz sollte sich gegen Tritt- und Luftschall richten.
Und als letztes sollte die Decke noch als Speichermasse dienen.
In Einfamilienhäusern werden nicht allzu hohe Anforderungen an die Decke gestellt. Der Brandschutz ist mässig und da keine Nachbarn belästigt werden, gilt dies auch für den Schallschutz. Trotzdem ist es von Vorteil die Eigenschaften einer einfachen Holzdecke zu verbessern. Schwere Schüttungen, Trittschallmatten und abgehängte Decken bringen hier wesentliche Verbesserungen.
Das absolute Gegenteil dazu bilden die mehrgeschössigen Wohnhäuser, welche hohe Anforderungen von den Behörden gestellt bekommen. Normalerweise verwendet man hier mineralische Massivdecken, da diese die Anforderungen erfüllen.
Arten von Deckenkonstruktionen
Grundsätzlich gibt es 3 Arten von Deckenkonstruktionen. Das erste wäre eine Holzdecke, welche schwingungselastisch ist, jedoch bei Bränden schnell Feuer fängt und geringen Schallschutz liefert. Dann gibt es noch Ziegeldecken, die leicht zu montieren sind und einen guten Brandschutz liefern, während der Schallschutz eher gering ist. Die dritte und am häufigsten verwendete Methode ist die der Betonkonstruktion. Betondecken liefern einen ausgezeichneten Brand- und Lärmschutz. Nebenbei haben sie noch eine hohe Speichermasse.
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