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Die Wohnraumbeleuchtung

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Geschrieben: 26.04.2010 um 22:19 von HAUSBAU-RATGEBER


Die Wohnraumbeleuchtung


Der Begriff „Wohnraumbeleuchtung“ bezieht sich auf die Nutzbarmachung eines Raumes durch natürliche oder künstliche Lichtquellen. Dessen vornehmliche Aufgabe ist es also, für sichere und gute Sehbedingungen zu sorgen. Das bedeutet, dass man sich dort ohne Sichtprobleme bewegen, aber auch arbeiten kann. Zudem soll sie das physische und psychische Wohlbefinden verbessern und sicherstellen.

Für eine gute Wohnraumbeleuchtung gibt es insgesamt vier Kriterien, die erfüllt werden müssen. Dabei handelt es sich um die Lichtrichtung und Schattigkeit (Schattenfall, Intensität), die Begrenzung der Blendung durch eine Lichtquelle, die Lichtfarbe und die Farbwiedergabeeigenschaft, sowie die Helligkeitsverteilung und das Beleuchtungsniveau. Dementsprechend sollte man beim Kauf bzw. der Auswahl der Lichtquellen neben der Energieeffizienz auch auf folgende Punkte besonders achten: die Farbwiedergabe in Kombination mit der Lichtfarbe und vor allem auch auf die Lichtausbeute.
Ein wesentliches Kriterium einer gelungenen Wohnraumbeleuchtung ist auch die Verteilung der Beleuchtungsstärke. Hier geschehen oft Fehler, entweder die Beleuchtungsstärke (Einheit = Lux) ist zu stark oder zu schwach. Generell sollte man sich hier danach richten, welche Anforderungen an die Sehaufgabe gestellt werden, um welchen Raum es sich handelt und welche Tätigkeiten hier verrichtet werden müssen: 10-50 Lux – dienen der Orientierung, beispielsweise in Fluren, Schlafzimmern (morgens und abends), Garderoben oder bei Treppen (die Beleuchtung einer Treppe sollte von oben erfolgen, da so kürzere Schatten fallen).
50-300 Lux – für leichte Sehaufgaben bei großen Details mit hohen Kontrasten – dienen vor allem als Allgemeinbeleuchtung, z.B. in Kinder-, Bade, Wohn- und Schlafzimmern.
300-1000 Lux – für normale Sehaufgaben bei kleinen Details mit mittleren Kontrasten – für Bade- und Wäschetätigkeiten, für Haus- und Küchenarbeiten, auch zum Lesen und Schreiben geeignet. 1000-2000 Lux – für schwierige Sehaufgaben bei kleinen Details mit niedrigen Kontrasten – für feine Handarbeiten, Basteln und Zeichnen optimal.
Die Wohnraumbeleuchtung sieht weiters vor, dass Arbeitsplätze mit Arbeitsleuchten versehen werden, Spiegel im Bad oder Kästen sollten seitlich Stableuchten aufweisen. Lichtstreuende Deckenleuchten ermöglichen eine helle und gleichmäßige Beleuchtung.

Die Wohnraumbeleuchtung kann also zur Energieeffizienz, zum persönlichen Wohlbefinden und zur Sicherheit beitragen. Sie darf auch in der Planungsphase des Hausbaus nicht vergessen werden.
Zuletzt aktualisiert: 26.04.2010


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