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Günstig ein Haus Bauen
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Geschrieben: 21.07.2008 um 22:25 von HAUSBAU-RATGEBER


Günstig ein Haus Bauen


Die meisten Menschen sehnen sich nach einem eigenen Haus, in dem sie sich wohl fühlen und frei entfalten können. Doch von all jenen, die den Traum vom Eigenheim haben, wagt es nur jeder Zweite einen Hausbau in Angriff zu nehmen. Meist scheitert es an finanziellen Problemen. Entweder das Eigenkapital ist zu gering oder der Arbeitsplatz ist nicht wirklich sicher, sodass es nicht wirklich ratsam ist, einen Kredit aufzunehmen.
Es ist zwar heute so günstig wie nie zuvor ein Haus bauen zu lassen, aber trotzdem wirken die Kosten auf viele abschreckend. Es gibt jedoch genügend Möglichkeiten, um beim Hausbau zu sparen, ohne dabei auf Qualität verzichten zu müssen.

Eine gute Planung spart Kosten, Material und Zeit, und hilft auch die eigenen Nerven zu schonen. Darum sollte man sich darum kümmern, dass man eine gute Bauberatung erhält. Es gibt vieles, das man beim Hausbau beachten muss, besonders wenn man Geld sparen möchte. Für jeden Bereich gibt es kompetente Architekten und Ingenieure, die man konsultieren kann. Wer sich von Profis beraten lässt, kann sicher gehen, dass die Beratung, in Bezug auf die Baustoffauswahl oder den Bauablauf auf der Baustelle, fair ablaufen wird. Mit Bauzeitgarantie, Fertigstellungsgarantie und Gewährleistungsbürgschaft baut man optimal.

Wenn man ein Eigenheim errichten möchte, dann benötigt man als allererstes ein Grundstück. Dies stellt oft den grössten Kostenfaktor dar. Oft sind grosse Grundstücke billiger als kleine oder mittelgrosse. Die Möglichkeit, auf einem einzigen Grundstück mehrere Häuser zu errichten, ist oftmals gegeben. Wenn dies der Fall ist, sollte man es sich überlegen als Bauherrengemeinschaft eine Hausgruppe zu bauen. Dies ist nämlich wirklich viel günstiger als wenn jeder für sich allein baut. Man kommt mit einem Hausanschluss für Gas, Strom, Wasser und Telefon aus. Auch eine gemeinsame Heizungsanlage spart Geld. Je mehr Menschen sich zusammentun, desto besser ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Man spart anfangs bei der Errichtung und dann immer weiter bei den Betriebskosten. Ein Grundstück kann auch durch Erbpacht erworben werden. Man baut sein Haus auf einem fremden Grundstück, und zahlt an den Grundstückseigentümer eine Erbpacht. So kann man mehrere 100 Euro im Monat einsparen.

Es ist immer wichtig die Baupreise miteinander zu vergleichen.
Kostenbewusste Architekten holen von mehreren Baufirmen Angebote ein. Auch bei Fertighausanbietern oder Bauträgern können die Preise sehr variieren. Der Vergleich wirkt sich stets kostengünstig auf den Hausbau aus.

Man sollte auch nicht darauf verzichten, sich in Hinsicht öffentlicher Förderungen beim Hausbau zu informieren. Es gibt Förderprogramme von Bund und Ländern, aber auch von privaten Einrichtungen.

Wer auf den Keller verzichten kann, der kann die Kosten um 5-15% senken. Weiters kann das Erdgeschoss so geplant werden, dass das Dachgeschoss auch erst Jahre nach der Errichtung des Hauses ausgebaut werden kann. Je einfacher die Dachform gestaltet wird, desto preiswerter wird auch die Anfertigung sein. Pultdächer stellen die günstigste Variante dar. Anstatt einer Massivgarage, welche einen leicht 10.000 Euro kosten kann, kann man sich für eine Fertiggarage entscheiden. Wenn man vor der Wahl steht, ob man Holz- oder Kunststofffenster haben möchte, sollte man bedenken, dass das Material Kunststoff viel billiger ist, und auch länger haltbar.

Die Baukosten können auch durch Eigenleistung gesenkt werden. Die Eigeninitiative rechnet sich aber nur dann, wenn man eine realistische Selbsteinsachätzung an den Tag legt. Handwerkliches Geschick, Zeit, willige Helfer und das passende Werkzeug sind hierfür ausschlaggebend. Man muss aber immer bedenken, dass die Bauphase dadurch verlängert wird. Auch sehr geschickte Bauherren benötigen ca. doppelt so lange wie Profis. Die Kosten für das Material für Erd- und Mauerarbeiten, Bodenbeläge oder Leitungen machen weniger als die Hälfte aus. Der Rest geht an die Handwerker. Und genau dieses Geld kann man sich, mit ein wenig Anstrengung, in die eigene Tasche arbeiten. Beim Rohbau ist von der Eigenleistung meist abzuraten, da hier ein spezielles Fachwissen gefragt ist. Man sollte sich demnach auf einfachere Tätigkeiten, z.B. auf den Innenausbau konzentrieren.
Zuletzt aktualisiert: 05.11.2010




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