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Licht im Freien

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Geschrieben: 10.07.2008 um 15:30 von HAUSBAU-RATGEBER


Licht im Freiraum


Seit einiger Zeit ist ein neuer Trend zu verzeichnen, die Gestaltung von Gärten mit künstlichem Licht. Ermöglicht sie doch ein effektvolles in Szene setzen des Gartens bei Nacht und damit seine Nutzung zur Erholung und Entspannung auch nach Feierabend bzw. Einbruch der Dunkelheit. Licht ist sichtbare Strahlung. Nach der beabsichtigten Wirkung bei der Gestaltung von Freiräumen lässt es sich in drei Gruppen einteilen.

Licht zum Sehen:
Licht zum Sehen oder Orientieren dient zum Ausleuchten des direkten Umfeldes der Lichtquelle. Es soll in erster Linie Sicherheit bieten. Es geht hier weniger um die Wirkung des Lichts, als vielmehr um seine Funktionalität.

Licht zum Hinsehen:
Licht zum Hinsehen soll Akzente setzen, indem einzelne Elemente wie Gehölze, Mauern, Skulpturen oder auch ganze Rabatten, Pflanzungen oder Teiche durch Beleuchtung hervorgehoben werden. Dabei erfolgt die Bestrahlung einzelner Elemente eher von unten, die flächige Bestrahlung eher von oben, von einem Baum, einer Mauer oder einem angrenzenden Gebäude herab. Die Leuchte selbst sollte dabei nicht wahrgenommen werden. Ziel ist den Eindruck zu erwecken, das Beleuchtete leuchte von selbst aus sich heraus.

INFO BOX: Tipps
Einzelne Elemente sollten von unten bestrahlt werden, Flächen eher von oben.
Besonders beliebte Beleuchtungen bei Gartenpartys sind Fackeln. Verbinden sie die drei Lichtarten in ihrem Garten zu einem Spektakel. Verwenden Sie zum Schutz der Natur möglichst viele Energiesparlampen. Energiesparlampen sind zwar in der Anschaffung sehr teuer, halten aber dementsprechend lange.
Zeichnen sie alle Kabel, die sie verlegen, auf ihrem Plan ein.

Licht zum Ansehen:
Beim Licht zum Ansehen ist das Licht selbst dekorativ. Dekoratives Licht will, vergleichbar einem kleinen Kunstobjekt, auf sich selbst aufmerksam machen, selbst im Zentrum der Betrachtung stehen. In einer ausgewogenen Zusammenstellung der drei Lichtarten liegt das Geheimnis einer guten Inszenierung des Lichtes. Sie bestimmt das Erscheinungsbild eines Gartens, eines Parks oder sonstiger Aussenanlagen bei Nacht.
Bei Beleuchtungen werden Lampen und Leuchten unterschieden. Bei einer Lampe handelt es sich um eine künstliche Lichtquelle, z.B. eine Glühbirne. Sie dient zur Umwandlung elektrischer Energie in sichtbare Strahlung. Eine Leuchte hingegen ist die Vorrichtung, die zur Aufnahme und zum Betrieb einer künstlichen Lichtquelle dient.

Leuchtmitteltypen:
Die am häufigsten im Freiraum verwendeten Leuchtmittel sind Glühbirnen, Halogenlampen, Energiesparlampen und LEDs.

Installation der Leuchten
Die Installation setzt eine möglichst genaue Planung der Beleuchtung voraus. Dazu ist ein Plan des Grundstückes zu zeichnen, in dem Art und Anzahl der Leuchten und Leuchtmittel eingetragen werden. Vor der endgültigen Installation ist eine Testphase bei Dunkelheit durchzuführen.

Kabelverlegung:
Wird Netzstrom für die geplante Beleuchtung benötigt, müssen Kabel verlegt werden. Dabei gibt es auch einige Dinge die berücksichtigt werden müssen. Je höher die Stromabnahme und je länger das Kabel, desto grösser muss der Querschnitt des Kabels sein. Für die unterirdische Energiezufuhr müssen Erdkabel verlegt werden. Wählen Sie dabei den kürzesten Weg und graben Sie die Leitungen 60-80 cm tief in eine Kies-Sand-Schicht ein. Installieren Sie im Schaltkasten einen FI-Schutzschalter zur Absicherung.
Zuletzt aktualisiert: 06.11.2010


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