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Ratgeber
Parkett verlegen - wie der Meister
Ein Parkettboden, wenn er regelmässig gepflegt wird und fachgerecht verlegt wurde, bereitet einem für die nächsten 30 Jahre Freude. Aber das Wichtigste hierbei ist das korrekte Verlegen mit einem guten, vorbereiteten Untergrund.
Grundsätzlich eignet sich konventionelles Parkett für alle Räume, ausser Feuchträume.
Verlegearten
Bei der Wahl des Parketts müssen die verschiedenen Verlegearten beachtet werden:
Parkettböden können auf geeignete Untergründe geklebt werden. Das gilt für alle Parkettböden und Dielen. Kleben ist die häufigste Verlegemethode. Der Vorteil liegt darin, dass durch die Verbindung von Klebstoff und Untergrund der Fussboden die meiste Zeit des Jahres fugenfrei ist. Als Klebstoffe empfehlen sich hierbei zum Beispiel Parkettklebestoffe nach DIN 281.
Stabparkett, Massiv-Dielen und dreischichtige Mehrschichtparkett-Elemente können auf geeignete Untergründe genagelt werden. Nageln ist die älteste Technik, um das gewünschte Parkett mit dem Untergrund zu verbinden. Wer auf ökologisches Bauen Wert legt, sollte nageln, da hierbei das Naturprodukt Holz mit natürlichen Hilfsmitteln auf dem Boden befestigt wird. Vorraussetzung hierbei ist jedoch, dass das Holz untereinander verbunden werden kann und das ein nagelbarer Untergrund vorhanden ist. Mosaikparkett oder Hochkantlamellenparkett die keine Nut-Federverbindung haben, können nicht genagelt werden.
Einfach und optisch schön
Massive Dielen und dreischichtige Mehrschichtparkett-Elemente – vergleichbar mit den Elementen des Laminats – können schwimmend verlegt werden. Hierbei sollte auf dem Unterboden ein Trittschutz gelegt werden, auf welchem der Parkettboden gelegt werden kann, indem die einzelnen Elemente miteinander geklickt werden.
Vorarbeiten
Bevor in einem Zimmer mit dem Verlegen des Parketts begonnen werden kann, muss der Untergrund auf Unebenheiten und auf eventuell aufsteigende Feuchtigkeit geprüft werden. Bei der Verlegung zum Beispiel von schwimmendem Parkett muss zuerst eine Trittschalldämmung gelegt werden. Diese verhindert eine Schallübertragung zum Unterboden.
Bitte beachten: Bei der Verlegung muss am Rand zur Wand ein Zwischenraum von 8-10mm eingehalten werden, damit der Holzboden arbeiten kann. Auch sollte an Übergängen zu anderen Räumen eine angeschrägte Übergangsschiene montiert werden. Diese verhindert eine Stolperkante in den Raum hinein und bildet einen schönen Abschluss zu einem anderen angrenzenden Bodenbelag. Die Verlegerichtung sollte immer zur grössten Lichtquelle hin sein – parallel zum einfallenden Licht. Nach Endmontage des Parkett können die Sockelleisten moniert werden. Beim Kauf des Parketts zur schwimmenden Verlegung kann zwischen versiegelt oder geölt und gewachst gewählt werden.
Besteht der Wunsch nach ausgefallenen Mustern, wie zum Beispiel Fischgrät mit Bordüre oder Hochkantlamellen, muss bedacht, dass diese nicht schwimmend verlegt werden können. Diese Parketthölzer müssen festverklebt werden. Im nächsten Schritt nach dem Verkleben muss dieses Parkett geschliffen und versiegelt oder nach dem Schleifen geölt sowie gewachst werden. Zu diesen Arbeiten sind jedoch spezielle Maschinen und sehr spezielle handwerkliche Kenntnisse nötig.
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Parkettpflege Parkettboden
Zuletzt aktualisiert: 02.05.2011

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