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Skelettbau
Der Skelettbau zählt zu den ältesten Bautraditionen im Bauhandwerk. Der heute angewandte Skelettbau ist hingegen eine moderne Ständer- oder Grippebauweise. Stützen und Pfosten fangen die darüber liegende Traglast ab und leiten sie direkt in das Fundament weiter. Die Bauweise ist ein Gerippe aus Holz, Stein, Stahl oder Stahlbeton.
Charakteristisch für den modernen Skelettbau ist die aufgelöste, in einem relativ grossen Raster geordnete Tragestruktur aus Stützen undTräger. Die Raumbildung erfolgt üblicher Weise durch nichttragende Wände und Fassaden. Zur räumlichen Aussteifung ist die Anordnung von Scheibenelementen gemäss den Aussteifungsprinzipien erforderlich.
Der Skelettbau ist ein Tragegerüst aus fachmännisch miteinander verbunden Balken. Beim Riegelbau und Fachwerkbau wird diese Vorgehensweise angewandt. Man stellt sich ein Gerüst aus vertikalen Ständern, schrägen Streben und horizontalen Riegeln vor. Dieser Skelettbau wird nach dem Richten mit Dämmstoffen versehen und im Innen- und Aussenbereich mit Holz verkleidet. Bei dem Skelettbau können alle erdenklichen Dämmstoffe, wie Zellstoffgranulate, Mineralwolle, Kork oder biologische Faserwolle, verwendet werden. Um ein optimales Raumklima zu erreichen, empfiehlt es sich, Faserdämmstoffe zu verwenden.
Der Vorteil der Skelettbauweise liegt in der flexiblen Grundrissgestaltung, die mit verhältnismässig geringem Aufwand auch nachträglich noch verändert werden kann. Ausserdem können die vorgefertigten Elemente, die meist ein geringes Eigengewicht haben, mit kleineren Fahrzeugen oder Kränen bewegt werden. Dies erweist sich als besonders vorteilhaft für schlecht zugängliche Grundstücke. Ein weiterer Pluspunkt ist die grosszügige Planung mit offener Raumgestaltung.
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Zuletzt aktualisiert: 19.05.2009

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