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Ratgeber
Vorprojekt und Vorentscheid
Das Vorprojekt wird üblicherweise im Massstab 1:100 bez. 1:200, den dazugehörigen Katasterplan im Massstab 1:500 bez. 1:100 dargestellt. Es empfiehlt sich, das Bauprojekt direkt eingabebereit zu zeichnen, also mit allen von der Gemeinde geforderten Angaben wie Hauptmasse, Grenz- und Gebäudeabstände, Stockwerkshöhen und Koten, Treppen- und Gangbreiten, sowie Boden- und Fensterflächen zu versehen. In den Schnitten und Fassaden muss das alte und neue Terrain, die Niveaulinie der Strasse und die Deckenstärke ersichtlich sein. Im Erdgeschoss ist die Umgebung mit allen Zugangswegen, Rasenflächen und dem allfällig verlangten Kinderspielplatz anzugeben.
Die Anforderungen an eine Baueingaben sind von Ort zu Ort leicht unterschiedlich.
Die Baueingabe umfasst folgende Unterlagen:- Baueingabeformular mit den Personalien des Bauherren und Projektverfassers sowie den Baudaten.
- Den Grundbuchauszug
- Plansatz bestehend aus Katasterkopie und Projektplänen
- Je nach Objekt sind ausserdem Berechnungen, Vergleichsprojekte, Modelle, Fotomontagen oder Schattenstudien mitzuliefern.
Bevor die Behörden das Bauprojekt öffentlich ausschreibt, muss das Baugespann stehen. Es wir nach einem Plan von einem Baumeister nach Wahl erstellt. Die Stangen markieren den Gebäudekubus und sollen vorgängig mit dem Gemeindeingenieur oder der Baupolizei besprochen werden.
Abänderungseingaben sind vonnöten wenn ein Objekt Umgebaut wird oder eine Nutzungsänderung vorliegt. In Abänderungseingaben sind die Schnittflächen von bestehenden Teilen schwarz, und was neu wird rot anzulegen, der Abbruch wird gelb markiert.
Zuletzt aktualisiert: 12.12.2008
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