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| Obst / Gemüse / Früchte / Gewürze GARTEN FORUM für Erntegut, Rezepte, Zubereiten, Verarbeiten... |
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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 01.07.2008
Beiträge: 93
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Hallo,
Ich will mir ein Beet anlegen, weiss aber nicht welches Gemüse ich nebeneinander geben kann. Ist es egal wenn verschiedene Gemüsesorten in einem Beet sind oder braucht man da für jedes Gemüse ein extra Beet? Was muss man beim Einpflanzen alles beachten! Wäre euch sehr dankbar für ein paar Ratschläge.
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#2 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 14.06.2008
Beiträge: 84
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Hallo!
Ich würde dir raten eine Mischkultur im Garten anzulegen. Mit Hilfe einer Mischkultur kannst du die vorhandene Fläche einfach optimal nutzen. Die verschiedensten Gemüsesorten beeinflussen sich positiv, fördern gegenseitig den Wachstum und erhöhen die Abwehr gegen Schädlinge und Krankheiten. Doch man muss dazu sagen, dass es etwas Erfahrung braucht, und auch einiges Wissen, damit man einen Garten mit Mischkultur planen kann. Man muss auch wissen, welche Pflanzen sich mögen, und welche sich negativ beeinflussen. Allgemein kann man jedoch sagen, dass eine Mischkultur dem getrennten Anbau von Gemüsesorten vorzuziehen ist. Es zahlt sich aus, einen genauen Plan anzulegen, eine Skizze des Gartens zu zeichnen, wo man zuerst auf dem Papier festlegt, welche Gemüsesorte neben welcher eingepflanzt werden soll. Einige Beispiele von Pflanzen, die sich Nutzen bringen: - Bohnen mit Bohnenkraut, Gurken, Kartoffeln, Kohl, Kopfsalat, Kopfsalat oder Tomaten. - Brokkoli mit Gartenkresse oder Sellerie. - Erbsen mit Dill, Fenchel, Gurken oder Zucchini. - Knoblauch mit Erdbeeren, Gurken, Himbeeren, Möhren oder Tomaten. - Melonen zusammen mit Kohl. LG, Gartengestaltung ![]()
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 14.06.2008
Beiträge: 114
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Hallo!
Vor x Generationen fand man schon heraus, dass Pflanzen sich gegenseitig fördern oder schaden. Diese alten Erkenntnisse, die im Laufe von Jahrtausenden erworben wurden, führen uns heute zu einem sehr großen Wissensstand, den man nützen sollte. Wenn Pflanzen die gleichen Schädlinge anziehen, sollte man es vermeiden sie nebeneinander wachsen zu lassen. Wenn eine Pflanze einen gewissen Schädling abwehrt, der von einer anderen Pflanzenart angezogen wird, dann sind das die perfekten Nachbarn. So kann man den Schädlingsbefall auf natürliche Art und Weise einschränken. Und genau so halten sich Pflanzen gegenseitig gesund. Der Ertrag kann demnach klarerweise gesteigert werden, ohne dass man Chemie einsetzt. Chemische Spritzmittel sind auch gar nicht billig. D.h. man kommt sogar preisgünstiger weg. Einige Beispiele von schlechten Nachbarn: - Knoblauch und Buschbohnen - Buschbohnen und Zwiebeln - Kopfsalat und Petersilie - Kohlgemüse und Kartoffeln LG, Gartenbau ![]()
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.07.2008
Beiträge: 159
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Hi!
Das ist alles sehr aufschlussreich, und klingt einleuchtend. Auch Pflanzen bilden also Gemeinschaften. Ich sehe: es ist sehr wichtig, dass man einen Garten plant, bevor man ihn anlegt oder neu bepflanzt. Ansonsten sind die Prpbleme ja schon vorprogrammiert. Das Gärtnern ist wirklich eine Wissenschaft für sich! LG, sennor ![]()
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.06.2008
Beiträge: 158
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hi!
es ist schon beeindruckend, wie viele dinge man beachten muss, damit ein garten funktioniert. man muss nicht nur über die einzelnen pflanzen bescheid wissen, sondern auch über die wechselwirkung, auf andere pflanzen und auch tiere bezogen. lg, yung ![]()
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 14.06.2008
Beiträge: 84
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Hi!
Das ist vollkommen richtig. Und wir brauchen uns nur eines vor Augen zu führen: in der Natur funktioniert es doch auch genau so. Und man sollte, wenn man einen Garten hat, immer versuchen die Natur als ultimatives Muster anzusehen. Der Garten funktioniert, wie die Natur auch, bestens ohne Chemiekeule, wenn man dafür sorgt, dass zwischen allen Lebewesen im Garten, egal ob Pflanze oder Tier, Harmonie herrscht. Pflanzen sollen sich gegenseitig ergänzen, anstatt sich zu schwächen. Und diese Ergänzung muss oberirdisch wie auch unterirdisch stattfinden. Pflanzen brauchen genügend Platz, um gut zu gedeihen, ansonsten bedrängen sie sich gegenseitig nur, und dies schwächt sie beträchtlich. Pflanzen nehmen Nährstoffe aus dem Boden auf, und geben dann andere Substanzen an den Boden zurück. Die Wurzelausscheidungen spielen für die Nachbarschaft auch eine große Rolle! LG, Gartengestaltung ![]()
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