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Säule 3a - Baufinanzierung

In der Schweiz wurde ein auf drei Säulen aufgeteiltes Vorsorgesystem etabliert. Das Ziel dieser Massnahme ist, eine flexible und sichere Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.


Im Bereich der Baufinanzierung spielt die Säule 3a eine bedeutende Rolle. Sie ist von einer reinen privaten Vorsoge gekennzeichnet und soll vor allem dazu beitragen, dass auch im Alter über ausreichende Mittel verfügt wird, damit der gewohnte Lebensstandard erhalten bleibt.

Der Staat greift hier dadurch ein, indem er hier dem Bürger grosse steuerliche Vorteile zugesteht. Mit den unterschiedlichen Massnahmen der Säule 3a verhilft der Staat zu einer einfacheren Finanzierung von so genanntem selbstbewohnten Wohneigentum. Damit man in den Genuss dieser steuerlichen Begünstigungen kommt, muss man allerdings einige Gesetzt und Richtlinien beachten. Die einschlägigen Reglements finden sich in der „Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen“ (BVV) im Artikel 3.

Selbstbewohntes Wohneigentum wird hier zum Beispiel so definiert, dass die betreffende Person diese Immobilie auch selbst nutzt und auch dort gemeldet ist.

Wenn der Bau von künftigem Wohneigentum geplant wird, dann können die angesparten Mittel aus der Säule 3a dazu verwendet werden, im Rahmen eines Finanzierungsplanes ihren Einsatz als Eigenkapital zu finden.

Die Gelder aus der Säule 3 können aber auch verpfändet werden und auf diese Art der Finanzierung eines privaten Bauprojekts zugeführt werden.

Diese Strategie wird als Vorbezug bezeichnet. Im Rahmen einer Baufinanzierung kann in einem Fünf-Jahres-Rhythmus aus der Säule 3a finanzielle Mittel entnommen werden. Diese Gelder werden unabhängig vom restlichen Einkommen bevorzugt besteuert. Dieser Steuersatz gestaltet sich aber von Kanton zu Kanton unterschiedlich hoch.

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