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Baulexikon Baubegriffe W

Wachsen (Bodenbelag) bis Wuhrpflicht


Wachsen (Bodenbelag)
Oberflächenbehandlung mit Flüssigwachs.

Warmdach (Steildach)
Wärmegedämmtes Steildach ohne Durchlüftungsschicht zwischen Wärmedämmschicht und Unterdach.

Wärmedämmputzmörtel (Verputz)
Mörtel aus mineralischen Bindemitteln, organischen Leichtzuschlägen.

Wärmedämmschicht (Flachdach)
Schicht aus wärmedämmenden Baustoffen mit einer definierten Wärmeleitfähigkeit.

Wärmedämmschicht (Steildach)
Schicht zur Verbesserung der Wärmedämmeigenschaften.

Wärmeerzeugerleistung (Heizung) Einheit: kW
die Angabe bezieht sich üblicherweise auf die Feuerungswärmeleistung.

Wärmespeicherschicht (Steildach)
Schicht zur Verbesserung des Wärmebeharrungsvermögen.

Wärmedämmstoffe (Wärmeschutz)
Materialien, die eine maximale Wärmeleitfähigkeit von 0.1W/m K aufweisen.

Wärmedurchgangskoeffizient (Bauphysik)
Verhältnis der Wärmestromdichte, die im stationären Zustand durch ein Bauteil fliesst, zur Differenz der beiden angrenzenden Umgebungstemperaturen. Der Wärmedurchgangskoeffizient einer Wand ist der Kehrwert ihres Gesamtdurchlasswiderstandes.

Wärmedurchlasswiderstand (Baupysik)
Verhältnis der Temperaturdifferenz zwischen den beiden Seiten einer ebenen Bauteilschicht zur Dichte des Wärmestromes, welcher diese Schicht in stationären Zustand durchquert.

Wärmeleitfähigkeit (Baupysik)
Wärmestromdichte bei einem Temperaturgefälle von 1 Kelvin pro Meter unter stationären Verhältnissen in einem homogenen Stoff.

Wärmestrom (Bauphysik)
Pro Zeiteinheit abgegebene, aufgenommene bez. transportierte Wärmemenge (J/s).

Wärmestromdichte (Bauphysik)
Durch eine Flächeneinheit durchtretender Wärmestrom. (W/m2)

Wärmeübergangskoeffizient (Bauphysik)
Verhältnis der Wärmestromdichte an der Oberfläche eines Stoffes zur Temperaturdifferenz zwischen dieser Fläche und ihrer Umgebung unter stationären Bedingungen.

Wärmeübergangswiderstand (Bauphysik)
Reziprokwert des Wärmeübergangskoeffizienten.

Wärmeverlustkoeffizient (Bauphysik)
Verhältnis des Wärmeverlustes des beheizten Raumes nach aussen zur Temperaturdifferenz zwischen innen und aussen.

Warmwasserspeicher (Haustechnik)
Apparat mit ohne Heizelemente, bei welchem Warmwasser zugefügt und gespeichert wird.

Warmwasserversorgung (Haustechnik)
Wassererwärmungsanlage, Wasserverteilung inklusive Zirkulationsleitungen bis zu den Entnahmestellen.

Warmwasserverteilsysteme (Haustechnik)
Einzelsystem: System ohne Rückführung zum Warmwassererwärmer.
Verteilungssystem mit Zirkulation: System mit Rückführung in einer Zirkulationsleitung zum Wassererwärmer bez. Warmwasserspeicher.
Kombiniertes Verteilsystem: System bei welchem die Entnahmestellen oder Versorgungsgruppen mit dem Einzelleitungssystem angeschlossen werden.

Warmwasser-Einzelversorgung (Haustechnik)
Versorgung einer einzelnen Entnahmestelle, ausgehend von einem Wassererwärmer.

Warmwasser-Gruppenversorgung (Haustechnik)
Versorgung von zwei oder mehreren Entnahmestellen eines Raumes oder einer Wohnung, ausgehend von einem Wassererwärmer.

Warmwasser-Zentralversorgung (Haustechnik)
Versorgung sämtlicher Entnahmestellen eines oder mehreren Gebäuden über ein gemeinsames Leitungssystem, ausgehend von einer zentralen Wassererwärmungsanlage.

Waschen (Kunststein)
Auswaschen der Kunststeinoberfläche vor dem Aushärten.

Wasserentnahmerecht
Das Wasserentnahmerecht beinhaltet die Entnahme von Wasser aus öffentlichen und privaten Gewässern und die Nutzung von Grundwasser und Quellen.

Wassererwärmer (Haustechnik)
Apparat, bei welchem dem Kaltwasser Wärme zugefügt wird.

Wassererwärmer-Nennleistung (Haustechnik) Einheit: kW
Wärmeleistung, welcher ein Wassererwärmer bei konstanter Entnahme von Warmwasser während einer bestimmten Zeit erbringen muss.

Wassererwärmungsanlage (Haustechnik)
Komponenten die zur Erwärmung und Speicherung des Warmwassers dienen.

Wasserkraft
Das Recht auf die Wasserkraft berechtigt zur Ausnützung der dem Wasser eigene Kraft.

Wassernase (Kunststein)
Nutenförmiger Einschnitt an der Unterseite eines Bauteils an dem das Wasser abtropft.

Wassertaupunkt (Heizung)
Temperatur bei welcher der im Abgas vorhandene Wasserdampf kondensiert.

Wasserversorgungen
Wasserversorgungen sind Systeme zur Versorgung eines Gebietes mit Trinkwasser und/oder Brauchwasser. Dazu gehören Fassungen, Reservoirs, Aufbereitung, Verteilung, usw.

Weisskalk
Weisskalk wir aus natürlichem, möglichst reinen Kalkstein hergestellt.

Weissputzmörtel (Verputz)
Mörtel aus Gips oder Gips- und Kalkhydrat zur Erreichung einer glatten und homogenen Putzoberfläche.

Winddichtung (Steildach)
Schicht zur Verbesserung des Wärmebeharrungsvermögen.

Wirksame Kaminhöhe (Heizung)
Einheit: m - Sie bezeichnet den senkrechten Höhenunterschied zwischen Rauchrohrstutzen und Kaminmündung.

Wirtschaftlich vertretbarer Wert
Beim wirtschaftlich vertretbaren Wert sind die anfallenden Kosten für Kapitalzinsen, Gebäudeunterhalt, Gebühren und Abgaben durch den Ertrag gedeckt. Er liegt in der Regel wesentlich tiefer als der Verkehrswert.

Wuhrpflicht
Die Wuhrpflicht ist eine Grundlast, die ein Grundstück zum Unterhalt von Gewässern verpflichtet (Uferschutzmauern, Kanäle, usw.).

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