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Installationsschaltungen

In einem Haus werden in der Regel sechs unterschiedliche Installationsschaltungen verwendet, um eine Elektroinstallation, einen Verbraucher, zu steuern. Hierbei handelt es sich meist um Beleuchtungsmittel, die ein- oder ausgeschaltet werden sollen.


Die Ausschaltung ist die einfachste Form der Installationsschaltungen. Hierbei handelt es sich um einen Schalter, der ein Betriebsmittel oder einen Verbraucher ein- und ausschalten kann. Von einem Kontrollschalter spricht man dann, wenn dieser mit einer Glimmlampe versehen ist. Wird der Verbraucher aktiviert, beginnt diese zu leuchten. Häufig ist diese permanent aktiviert, zum Beispiel, um in einem dunklen Raum den Schalter finden zu können.

In der Blütezeit der Drehschalter wurde auch die Serienschaltung etabliert. Hierbei werden zwei Verbraucher unabhängig voneinander über einen Schalter ein- bzw. ausgeschaltet. Die vier möglichen Schalterstellungen (aus; Nummer 1 an; beide an; Nummer 2 an) werden in Serie, hintereinander, eingestellt.

Die Wechselschaltung ermöglicht es, ein und demselben Verbraucher, beispielsweise eine Leuchte in einem großen Raum, von zwei Schaltstellen aus zu steuern. Von einer Sparwechselschaltung ist dann die Rede, wenn auf Grund einer unter dem Schalter installierten Steckdose (Fünfadrige Schalter-Steckdosen-Kombination) eine „Ader“ eingespart wird.
Eine besondere Form der Wechselschaltung, und somit die vierte Variante der Installationsschaltungen, stellt die Kontrollwechselschaltung dar. Diese kommt immer dann zum Einsatz, wenn der Verbraucher von den Schaltstellen aus nicht sichtbar ist. Die Glimmlampe leuchtet bei Aktivierung in beiden Schaltern auf.

Die Kreuzschaltung ist eine Ausbauform der Wechselschaltung und bietet drei oder mehr Schaltstellen. Zwischen die beiden Wechselschalter können beliebig viele Kreuzschalter installiert werden.

Die letzte der Installationsschaltungen stellt die Tasterschaltung, bestehend aus Taster und Stromstoßschalter / Relais (Impulsschalter), dar. Es handelt sich um eine Alternative zur Kreuzschaltung. An Stelle des Stromstoßschalters kann auch ein Zeitrelais / Treppenlicht-Zeitschalter eingesetzt werden – das Licht schaltet sich nach einer zuvor eingestellten Zeit automatisch wieder aus.

Installationsschaltungen können also je nach Raumgröße, Verwendungszweck und Sichtbarkeit in den sechs Varianten installiert werden und bieten somit Flexibilität und eine optimale Verwendbarkeit.


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