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Energieträger

Über einen großen Teil der Energieträger, die in heutiger Zeit genutzt werden, kann in ferner Zukunft nicht mehr verfügt werden. Die Reserven fossiler Brennstoffe werden voraussichtlich in circa 200 Jahren erschöpft sein.


In der Wärmeerzeugung besteht der Unterschied für Gebäude grundlegend in erneuerbare Energie und fossile Energieträger. Fossile Energien sind Energieträger, die sich aus sich aus Abbauprodukten von Tieren und Pflanzen in einem langen geologischen Zeitraum gebildet haben. Bereits in der vorzeitlichen Geologie bildeten sich die Energien als Öl, Gas und Kohle, die in der heutigen Zeit genutzt wird. Diese Vorkommen sind begrenzt und bilden sich nicht nach.

Die Sonnen bildet erneuerbare Energie aus Luft, Wasser und Boden. Weitere Energie kommt aus der Wind- und Wasserkraft und Biomasse wie Klär- oder Biogas vom Bauernhof und Holz als feste Biomasse. Diese erneuerbare Energie erzeugt dauerhafte Vorräte und bezeichnet als nachhaltig. Eine Heizungsanlage im Betrieb verbraucht fossile oder nachhaltige Energie, deshalb sollte eine Heizanlage im Eigenheim gut geplant sein. Diese Planung kann sich einfach gestalten. Ölpreise sind niedrig und die Wahl fällt nicht schwer aus. Nicht jeder möchte auf Bio Energie umsteigen. Ist der Rat vom Installateur eine Öl-Brennwertheizung, damit dem EEWärmeG nachgekommen wird, können zusätzlich ein paar Solarkollektoren auf dem Dach angebracht werden. Die Planung der künftigen Heizungsanlage kann eine schwierige Entscheidung darstellen. Dafür sollte ein Berater zur Seite stehen, der die Entscheidung für das Heizsystem mit Nutzung erneuerbarer Energien abnimmt.

Die Aufbereitung von Heizungs- und Warmwasser durch Solarenergie ist bereits gut bekannt und mittlerweile normal. Ebenfalls sind Holzpellets nicht mehr außergewöhnlich. Technisch auf neuestem Stand ist sogar die Verbrennung mit Scheitholz wieder aktuell. Kleinheizkraftwerke zur Produktion zum gleichzeitigen Heizen und Stromerzeugung Biogase. Genutzte Sonnenwärme aus dem Erdboden und/oder Grundwasser wird in Wärmepumpen gespeichert; sogar warmer Luft kann mit Wärmepumpen ganz einfach Wärme zum Heizen entzogen werden. Die Großtechnologie Windkraft eignet sich kaum für Einfamilienhäuser, jedoch für Häusergruppen als gemeinschaftlicher Energielieferant denkbar. Wird an die nahe Zukunft und deren Generationen gedacht, ist die Wahl des geeigneten Energieträgers nicht nur vom Preis abhängig.

Soll eine bestehende Ölheizung erneuert werden, wäre die erste und wirtschaftlichste Wahl eine Öl-Brennwertheizung. Dabei können Tankraum/Öltanks, Pumpen und Leitungen weiter genutzt werden. Es wird einfach die veraltete Heizung ausgetauscht und das Heizen wird künftig preisgünstiger. Dennoch bleibt Heizöl ein fossiler Brennstoff und nicht nachhaltig. Neue Methoden zur Förderung und jetzige günstige Preise zum Trotz, Öl wird in Zukunft knapper und damit teurer werden. Soll der Verbrauch an Öl und Heizkosten eingespart werden, ist der Gedanke an einer zusätzlichen Solarthermieanlage gar nicht so abwegig. Mit der Kombination solar und Öl-Brennwertkessel kann an Heizöl bis zu 40 Prozent eingespart werden.


  • Primärenergie nicht erneuerbar:
    Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran.

  • Primärenergie Erneuerbar:
    Holz, Sonne, Erdwärme, Wind und Wasserkraft.

  • Sekundärenergie:
    Heizöl, Koks, Elektrizität, Fernwärme und Wasserstoff.

  • Nutzenergie:
    Wärme, Licht und mechanische Arbeit.



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