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Wasserversorgung

Die Wasserversorgung ist auch im Hausbau ein Teil der Sanitärtechnik, da sie dafür sorgt, dass wir sauberes Trink- und Nutzwasser verwenden können. Das verhindert zudem Krankheiten und fördert die Hygiene. In diesen Bereich fallen auch die Aufbereitung, die Verteilung, die Wasserförderung und die Warmwasserversorgung. Aus technischer Sicht handelt es sich dabei um den Bau und Betrieb der dafür nötigen Anlagen.


In der Schweiz erfolgt die Wasserversorgung über die einzelnen Kantone, die wiederum den Gemeinden sehr viel Entscheidungsfreiheit bei der Auswahl der Wasserversorgung zugestehen. Üblicherweise übernehmen diese Aufgaben regionale Wasserverbände oder die zuständigen Stadtwerke, aber auch Verbundunternehmen. Auch private Unternehmen beteiligen sich daran, insgesamt kommt man so auf über 3000 eigenständige Wasserversorgungseinrichtungen.

Diese Versorgungsstrukturen kümmern sich nun zunächst einmal um die Wasserförderung. Diese wird meist mit so genannten Kreiselpumpen bewältigt, die Quell-, Grund- und Regenwasser anzapfen. Diese Pumpwerke sorgen in weiterer Folge aber auch dafür, dass das Wasser mit dem nötigen Wasserdruck beim Endverbraucher angelangt. Gegebenenfalls kann auch eine Druckerhöhung vorgenommen werden. Sollte der Wasserdruck dennoch nicht ausreichend sein, beispielsweise auf Grund einer exponierten oder abgelegenen Grundstückslage, benötigt man eine so genannte Druckerhöhungsanlage: Diese wird vor Ort, beim Endverbraucher, zwischen dem Hausanschluss und dem ersten hausinternen Verbraucher (Wasserhahn, Waschmaschine, Toilette usw.) integriert.

Da das geförderte Wasser auch über längere Strecken transportiert werden muss, ohne dabei an Qualität (speziell Trinkwasser) zu verlieren, sind spezielle Versorgungsnetze unumgänglich. Die Wasserversorgung vertraut dabei entweder auf das versorgungssichere, aber etwas teurere „vermaschte Netz“ (übliches Ortsnetz – vernetzte Einzelstränge) oder auf das etwas störanfälligere „Verästelungsnetz“ (wird auch für die Kaltwasserverteilung in einem Haus verwendet), welches baumartige Strukturen aufweist. In jedem Fall sollten aber für das Trinkwasser lange Transportwege vermieden werden, eine nahe gelegene Wasserquelle ist also von Vorteil. Ab und an kann auf eine Fernwasserversorgung nicht verzichtet werden.

Sofern ein Haus nicht in einer abgeschiedenen Gegend errichtet wird und auf eine hauseigene Quelle angewiesen ist, muss man sich über die Wasserversorgung keine besonderen Gedanken machen. Diese ist gegeben. Das daraus resultierende Abwasser muss jedoch auch wieder entfernt und gereinigt werden.




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