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Reicht 30er-Porenbeton für ein KfW 70-Haus?

Haben von der Materie überhaupt keine Ahnung und fragen uns jetzt, ob man mit diesem Wandaufbau die KfW 70-Norm erfüllen kann

Dieses Thema im Forum "Dämmung / Isolation" wurde erstellt von TheMasterofBau, 3. Januar 2013.

  1. TheMasterofBau

    TheMasterofBau

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    Anfang Februar möchten wir mit dem Bau unseres EFH (Massivstein) beginnen. Es soll die Kfw 70-Norm erfüllen. Unser Bauträger hat für die Außenwände 30er-Porenbeton vorgeschlagen in „monolithischer Bauweise“ plus zweilagigem Mineralputz in 15 mm Stärke. Wir haben von der Materie überhaupt keine Ahnung und fragen uns jetzt, ob man mit diesem Wandaufbau die KfW 70-Norm erfüllen kann. Der Stein hat ja keinen besonders guten U-Wert.
     
  2. HB-F MODERATOR

    HB-F MODERATOR Moderator

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    AW: Reicht 30er-Porenbeton für ein KfW 70-Haus?

    Lassen Sie sich die Wärmeschutzberechnung zeigen; hier steht klipp und klar drin, ob der Wandaufbau für ein KfW70-Haus ausreicht.
    Aber es sind nicht nur die Aussenwände, die den Wärmeschutz bestimmen, auch Fenster, Dach, Keller. Da lässt sich auch eine eher schlechte Aussenwand für KfW70 zurechtrechnen.
    Wenn Sie es ganz genau haben möchten, legen Sie die ENEV-Berechnung einem unabhängigen Energieberater zur Prüfung vor. Das kostet etwas Honorar, Sie sind sich dann aber wirklich sicher.
     
  3. TheMasterofBau

    TheMasterofBau

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    AW: Reicht 30er-Porenbeton für ein KfW 70-Haus?

    Auf Rückfrage bezgl. Wärmeschutzberechnung zuckte mein Bauträger nur mit den Schultern und verwies auf seine "langjährige Erfahrung". Es würde schon "hinhauen"...,Ich werde das Geld dranhängen und einen Energieberater mit der Überprüfung beauftragen.
     
  4. HB-F MODERATOR

    HB-F MODERATOR Moderator

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    AW: Reicht 30er-Porenbeton für ein KfW 70-Haus?

    Hallo nochmal,
    der Bauträger muss den Nachweis liefern, die EnEV bestimmt das - und die hat Gesetzesckarakter. Dazu kommt noch, dass die KfW die Einhaltung der Bedingungen für die einzelnen Fördermassnahmen immer öfter überprüfen lässt. Wenn die Berechnungen nicht stimmen, ist die Förderung weg und - wenn es schlecht läuft - eine Ordnungsstrafe fällig.
     
  5. Roman

    Roman

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    Genau so ist es, werden hier schwerwiegende Fehler begangen, dann kostet das richtig Geld. Hier muss die ENEV richtig stimmen. Auf etwas anderes würde ich mich nicht einlassen.
     
  6. Ricardo

    Ricardo

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    Ich finde ja auch, was sich einige Bauträger leisten, das ist schon erschreckend. Zucken einfach mit die Schulter und meinen, das wird schon. Der Bauherr muss ja dann auch für die Mehrkosten aufkommen. Das ist aber bei denen ohne Interesse.
     
  7. Luca

    Luca

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    Auf so etwas lasse ich mich überhaupt nicht ein. Was ist, wenn die langjährigen Erfahrungen schlecht waren?


    Der Bauträger muss den Nachweis erbringen und das schriftlich. Etwas anderes gibt s nicht.
     

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